Entdecke unsere Geschichte

Die Meilensteine unseres Vereins im Überblick

Hier kannst du die wichtigsten Stationen unserer Vereinsgeschichte nachvollziehen. Von den ersten Anfängen bis hin zu unseren heutigen Aktivitäten – wir haben viele aufregende Momente erlebt. Jede Etappe erzählt von der Leidenschaft und dem Engagement unserer Mitglieder. Schaut euch um und lasst euch inspirieren!

Das Team um Jeannine Klemm hatte Ende April alle Hände voll zu tun. Das Weiß-Gelbgurt-Nachwuchsturnier stand auf dem Plan. 87 Kinder aus dem SCUG und den umliegenden Vereinen Fürstenfeldbruck, Allach, Aubing, Eichenau, Gauting und Puchheim hatten sich zu diesem Event in
der Mehrzweckhalle der Germeringer Kirchenschule versammelt. Es ist ein Turnier mit einer langen Tradition im SCUG und hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Ereignis entwickelt. Es soll Anfängern Erfahrung und Turnieratmosphäre vermitteln, ohne gleich verheizt zu werden. Im Endergebnis waren die Germeringer Judoka 14x auf dem Stockerl vertreten gewesen, und hatten damit die stärkste Mannschaft gestellt.

Am 17.5. findet die Abteilungsversammlung mit Neuwahlen im Vereinsheim statt. Gewählt wurden:
AL: Michael Jäger
stv.AL/Schriftführerin: Karen Herger
TL: Benedikt Schütz
stv. TL: Michael Klinger
Sportl. L: Jürgen Ost
Prüfungswart: Michael Baumbauer
Kassier/Mitgliederverwaltung: Herbert Kirchmayer
JgdL: Jeannine Klemm
stv. Jgdl: Lillian Sibert
Pressesprecher: Lutz Meier-Staude
Revisorin: Heidrun Belzner

Am 26.6 führte die Abteilung zum ersten Mal einen Lehrgang nur für Mädchen durch. 13 „little Ippongirls hatten daran teilgenommen.Ursprünglich ist die Aktion Ippongirls eine Aktion des Deutschen Judobundes. Gemeint ist ein Training oder Lehrgang nur mit Mädchen. Mit der Aktion Ippongirls soll Mädchen der Spaß am Judo vermittelt werden. Der DJB will damit Mädchen und Frauen langfristig für den Judosport begeistern. Im Vordergrund steht das gemeinsame Sporttreiben, Spaß und Action. Die Aktionen der Ippongirls werden von engagierten, qualifizierten Trainerinnen und Athletinnen durchgeführt.
Die SCUG-Trainerinnen Karen Herger, Jeannine Klemm und Lilian Siebert entschlossen sich kurzerhand diese Aktion auf der Vereinsebene auszuprobieren und hatten damit Erfolg. Die begeisterten SCUG-Judomädchen trafen sich zum ersten Lehrgang dieser Art am Sonntag in der alten Halle der Kirchenschule. Um 9.30 ging es mit Fallschulspielen und dem intensiven Einüben einer Standtechnik los. In der zweiten Einheit wurde mit Laufspielen und Gymnastik begonnen und ging weiter mit Stand/Bodentechniken. In der dritten Einheit ging es um den Boden- und Standrandori. Abgeschlossen wurde das Ganze mit einem saftigen Pizzaessen auf der Matte. Im September ist die Abteilung vom Deutschen Judobund mit Urkunde „Zertifizierter Verein“ ausgezeichnet worden. Die Bedingungen, die vom Deutschen Judobund dazu erforderlich waren, hat die Abteilung ohne große Mühe erbringen können. Als Bedingung waren gefordert:

• Lizensierte Trainer
• International anerkannte Judomeister
• Durchführung von offiziellen Gürtelprüfungen
• Breitensportaktionen
• Wettkampftraining

Die Anzahl der aktiven international anerkannten Judomeister (Danträger) beläuft sich in der Abteilung auf 11 Personen. Regelmäßig führt die Abteilung Gürtelprüfungen nach den Richtlinien des Deutschen Judobundes durch. Jedes Jahr durchlaufen ca. 80 Prüflinge diese Prüfungen. An Breitensportaktionen ermangelt es auch nicht. So führt die Abteilung jedes Jahr ein Freizeit-Camping-Wochenende, das Weiß-Gelbgurt-Turnier und die Judo-Safari durch.
Ein Wettkampftraining für Kinder läuft freitags von 17:30 – 19:30
Im Erwachsenenbereich kommen jedes Jahr Judoka aus ganz Bayern zu „Oldies but Goldies“, ein Lehrgang für erwachsene Breitensportler.

2018

Das Jahr 2017 startete im Januar wieder mit einem neuen Judokurs für Vorschulkinder mit Karen Herger. Im März legte Hilfstrainerin Lili Siebert bei der Zentralen Kyuprüfung die Prüfung zum Blaugurt mit Erfolg ab. Davor hatte schon der fleißige Marc Andree von der Seniorengruppe die
Prüfung zum Braungurt bestanden.
In der ersten Hälfte des Jahres hatte die Laurenzer Grundschule in Puchheim Ort umliegende Vereine um Unterstützung für einen Ereignistag gebeten. Karen Herger knüpfte den Kontakt. Lutz Meier-
Staude, Karen Herger, Mathias Pfab und Lili Siebert bereicherten diesen Tag mit einer Judovorführung, bei der die Grundschüler auch mitmachen durften.

Am 14.Oktober richtete die Judoabteilung wieder „Oldies but Goldies“ aus. Durch die Veranstaltung führte wieder Franz Dausch, der in diesem Jahr auch Seniorenvizeweltmeister geworden war. Zur Unterstützung hatte er Carsten Bickenbach mitgebracht, der seine Judokarriere in Germering begonnen hatte. In seiner Begrüßungsrede hob Lutz Meier-Staude hervor, dass die bereits die 4. „Oldies but Goldies –Veranstaltung sei, die der SCUG im Rahmen des Breitensports im BJV
durchführe. Das große Teilnehmerfeld zeige, dass die demografische Entwicklung auch am BJV nicht spurlos vorüberginge. Bei dieser Veranstaltung ginge es darum, auch ältere Judoka im Judosport mit
speziellen Angeboten zu integrieren, weil gerade die „Oldies“ im Verein und im Verband zentrale Stellen besetzten.

Im November waren die Betreuerinnen Karen Herger und Lili Siebert mit 14 Judokids auf das traditionelle Eichenauer Herbstturnier gefahren. Hier waren aus 11 Vereinen etwa 100 Judokids an den Start gegangen. Einen besonders guten Tag hatte Lena Herger. Sie konnte auf ihrem Weg zum
Gold die amtierende oberbayerische Meisterin schlagen. Ebenfalls Gold konnte sich Marcus Parzefall erkämpfen. Silber ging an Armin Socher. Bronze erkämpften sich Amelie Ger und Tobias Hofmann.

Für das Ligateam „Akashiro“, die in dieser Saison auf dem vorletzten Platz landeten, konnte Carsten Bickenbach für einen Vorbereitungslehrgang im November gewonnen werden.

Für die Judokids hatte sich Mike Jäger etwas besonderes einfallen lassen. Er hatte dieses Mal für die Judokinder im neuen Kino Cineplex den Filmsaal 7 gemietet Für jedes Kind gab es ein Getränk und
eine Tüte Popcorn. Die Eigenbeteiligung betrug 5 Euro. Zu dem Film „Paddington II“ waren 131 Kinder, teilweise mit Eltern gekommen. Der Wahnsinn!
Zur Weihnachtsfeier im SCUG-Vereinsheim „Olympic“ waren 41 Personen gekommen. Auf dieser Feier wurden vom Bayerischen Judoverband geehrt: Karen Herger für über 20jährige Tätigkeit an führender Stelle im Verein mit der Ehrennadel des BJV in Silber. Herbert Kirchmayer für über
10jährige Tätigkeit im Bezirk 1a München mit der Ehrennadel des BJV in Bronze. Franz Dausch und Carsten Bickenbach wurden von der Judoabteilung zu Ehrenmitgliedern ernannt. Mike Jäger erhielt die Ehrenurkunde für langes Bestehen des SCUG-Judoabteilung.

2017

Das Jahr 2016 beginnt schon im März mit einem Großereignis, an dem alle Budosportarten des SCUG gleichermaßen mitwirkten. Die Presse war auch sehr interessiert. (Siehe unter Budotage).

Zu der neu aufgemachten Donnerstagsgruppe sind einige Judoka vom TSV Großhadern zugewandert.
Aber dank der Reklame in den Zeitungen kamen auch Anfänger hinzu. Unter ihnen war auch der unscheinbare Andreas Loch. Gar bald stellte sich heraus, dass dieser bereits in Kampfsportarten sehr kundig war. Andreas Loch wollte sich nur zusätzlich auch im Judosport weiterbilden. Er trainierte bereits im fortgeschrittenen Stadium BJJ, ist Meister des Jeet Kune Do, der Kampfsportart des Bruce Lee, und Meister des WingTsun. So kam es, dass die SCUG-Judoabteilung schon bald eine Unterabteilung mit Jeet Kune Do aufmachte, die am Mittwoch in der kleinen Halle der Kirchenschule trainierte.

Andreas Loch hat sich in der darauffolgenden Zeit gleichwohl mit viel Eifer in das Judotraining am Donnerstag vertieft und klettert nun Stück für Stück die Kyugradleiter hinauf. Zur Donnerstaggruppe hatten mittlerweile auch andere kompetente Kampfsportler den Weg gefunden. Patrick Geimer beispielsweise hatte den 2.Dan in JuJutsu und den 3.Dan Judo und den Trainer B-Schein.

Von der Ligamannschaft war in diesem Jahr nicht viel zu hören. Sie landete nach dem letzten Kampftag im hinteren Drittel.
Was in diesem Jahr terminlich nicht klappte, waren die „Oldies but Goldies“ für diese Veranstaltung war dieses Mal keine Halle zu bekommen. Gott sei Dank sprang der Kodokan München ein, wo die
Veranstaltung am 21.11. reibungslos ablief.
Anfang Dezember waren die Betreuer Karen Herger, Benedikt Schütz, Mathias Pfab und Lili Siebert mit 13 Kindern nach Fürstenfeldbruck zum Franz-Mayer-Landkreispokal gefahren. Hier waren ca. 100Judoka aus Fürstenfeldbruck, Gröbenzell, Puchheim, Gilching, Allach, Karlsfeld,
Dachau und nun Germering am Start. Folgende SCUG-Judoka konnten sich Medaillen erkämpfen:
Amelie Ger, Michael Demotschko, Kimi Raffelsbauer, Lena Herger, Gerald Wissinger, Luuk Steuer, Antonia Divis und Maximilian Dietenberger.

Obwohl das Aufgebot an SCUG-Judoka von der Masse beeindruckend war, wurden in den letzten Jahren immer weniger Turniere besucht. Ranglistenturniere oder Qualifikationsrunden wurden gänzlich ausgespart.

2016

Zu Beginn des Jahres 2015 konnte die Judoabteilung drei erfolgreiche Danprüfungen vorweisen, zu der sich Karen Herger, Benedikt Schütz und Corinna Quaas intensiv vorbereitet hatten. Neu ist in diesem Jahr die neue Judo-Selbstverteidigung, die auch in die Gürtelprüfungsordnung
einfließen soll.

Mike Jäger, Herbert Kirchmayer und Lutz Meier-Staude sind bei der ersten Vorstellung in Höchberg dabei. Im März bestehen Mike Jäger und Herbert Kirchmayer im März mit Erfolg die Prüfung zum Kyuprüfer.
Die Ligamannschaft rangiert in diesem Jahr im Mittelfeld.

Judosafari und das Zeltlager laufen wie jedes Jahr und erfreuen sich großer Beliebtheit. Neu ist in diesem Jahr die Veranstaltung „Oldies but
Goldies“, eine Initiative des BJV-Breitensportreferenten Joachim Kröppel. Er möchte, dass diese Veranstaltung in Zukunft jährlich sowohl im Norden als auch im Süden Bayerns ein Mal stattfindet.

Für den Norden hat sich sofort der TV Erlangen zur Durchführung gemeldet. Als Ausrichter für den Süden meldet Lutz Meier-Staude die SCUG-Judoabteilung an. Die Veranstaltung fand im November in der kleinen Turnhalle der Kirchenschule statt. Zu diesen „Oldies but Goldies“ kamen Judoka aus allen Himmelsrichtungen nach Germering. Waren
es bei der ersten Veranstaltung dieser Art in Erlangen noch 21 Teilnehmer gewesen, hatten sich für Germering 42 Judoka angekündigt. Damit war die alte Halle der Kirchenschule in Germering „randvoll“. Der älteste Judoka war mit 76 Jahren der rüstige Robert Roth, der aber wegen einer Verletzung auf der Matte nicht bis zum Schluss aktiv sein konnte. Breitensportreferent Joachim Kröppel wertete die hohe Teilnehmerzahl in seiner Ansprache als positives Signal einer verstärkten
Nachfrage nach Veranstaltungen dieser Art. So würden im kommenden Jahr wieder zwei „Oldies but Goldies“ stattfinden, einmal in Nordbayern und dann in Südbayern. Lutz Meier-Staude (BJV-Presseteam) wies in seiner kurzen Ansprache daraufhin, dass es nicht nur wichtig sei, neue Mitglieder zu gewinnen; es gehe auch konkret darum, ältere Judoka mit einem verstärkten Angebot dem Judosport zu erhalten.

Zum Schluss kam noch SCUG-Abteilungsleiter Mike Jäger zu Wort, der kurz und bündig alle Judoka zum Mittagessen einlud. Dazu würden Leberkäse, Rollbraten, Kartoffelsalat und weitere Zutaten bereits jetzt im SCUG-Vereinsheim zubereitet.

Dann übernahm Franz Dausch, der stv. Referent für Leistungssport im Bayerischen Judoveband das Kommando auf der Matte, und alle folgten fasziniert seinen Ausführungen. Auf seine ruhige und besonnene Art brachte er die „Oldies“ mit interessanten Aufwärmübungen in Schwung. Alle machten mit, weil ja alles so easy war. Danträger und Kyugrade in den verschiedensten Abstufungen waren gleichermaßen begeistert bei der Sache.
Bei den Standtechniken richtete Franz Dausch sein besonderes Augenmerk auf das vielerorts vernachlässigte Kuzushi. Auf einfache Art und Weise verdeutlichte er dies am Beispiel von De Ashi Barai und O Goshi; und schon ging es mit den Techniken viel leichter. Es war das Vermitteln von Detailwissen, was bei den Judokas den Aha-Effekt auslöste.

Auch Randori kam nicht zu kurz, wobei Franz Dausch genau darauf achtete, dass daraus kein Kampf auf Biegen und Brechen herauskam. Nicht der Sieg wäre das Ziel im Randori, sondern die Weichheit,
das Ausweichen, das lockere Weiterführen von Ukes Angriff zum eigenen Vorteil. Wichtig sei dabei die ständige Aktivität.
Joachim Kröppel sorgte zum Schluss der ersten Einheit mit Entspannungsübungen für einen angenehmen cool down.
Zum Mittagessen hatte die SCUG-Judoabteilung zwischenzeitlich in der Vorhalle Biertischgarnituren aufgestellt, und sehr schnell saß man vereint in der Vorhalle beim Mittagessen. Der Hunger war groß und dem Autor wurde mitgeteilt, dass nichts Essbares übriggeblieben sei.
Der Nachmittag war den Bodentechniken gewidmet. Dabei standen einfache Techniken im Vordergrund, die aber durch Detailwissen von Dausch den Judokas oft neue Betrachtungsweisen ermöglichten. Es war wirklich eine gelungene Veranstaltung. Danach kam noch einmal Joachim Kröppel mit abschließenden Dehnübungen und gegenseitigen Massagen.

Zum Abschluss der Veranstaltung ergriff Joachim Kröppel noch einmal das Wort, bedankte sich beim SCUG für die gelungene Veranstaltung, und bei den Teilnehmern im fortgeschrittenen Alter, die ja heute durch ihre vielfältigen Funktionen in den Vereinen eigentlich das Rückgrat des BJV seien.
Er wolle das Angebot für diesen Personenkreis und allen anderweitig Interessierten in den nächsten Jahren aufrechterhalten und intensivieren

2015

Das Jahr 2014 hat im März für die Judoabteilung ein erstes highlight. Wieder findet der Budotag statt, auf der Mike Jäger vom Vizepräsidenten des Bayerischen Judoverbandes, Andreas Adam, die Ehrennadel in Bronze für seine Verdienste im Judosport verliehen bekommt. Zum ersten Mal ist auch eine Vertreterin des Japanischen Generalkonsulats anwesend. Es ist Vizekonsulin Kobayashi, die in fließendem Deutsch eine Begrüßungsansprache hält (Siehe auch unter Budotage). Eine weitere
Ehrung erfährt in diesem Jahr Ludwig Reithmeier.

Lutz Meier-Staude, in seiner Funktion als Referent für Öffentlichkeitsarbeit des BJV konnte ihm die Ehrennadel in Gold verleihen.

Auch in diesem Jahr nahmen SCUG-Judoka an Turnieren teil. 4 Germeringer Judokids kämpften auf dem Eichenauer Turnier mit. Nils Jäger erkämpfte sich in seiner Gewichtsklasse den 1.Platz. Marvin
und Chiara Walther kamen auf Rang 2. Das war aber noch nicht alles. Henning Primus, der vom TSV Großhadern zum SCUG gewechselt war, wurde in diesem Jahr in seiner Alters - und Gewichtsklasse Deutscher Meister Ü30. Einen tollen Schlusspunkt setzte Herbert Kirchmayer, der im Dezember nach über 140 Ausbildungsstunden die Prüfung zum C-Trainer erfolgreich abschließen konnte.

2014

Das Jahr 2013 hatte für das Ligateam einige Neuerungen mit sich gebracht. Jürgen Ost hatte das Teammanagement an Sebastian Wenleder abgegeben. Der hatte der Mannschaft für die Saison rote Hosen verordnet. Ein äußerliches Zeichen der Zusammengehörigkeit, das sofort angenommen wurde.

Der Name lautet jetzt: „Akashiro Germering“. So hochmotiviert startete die Mannschaft in die Saison. Die erste Begegnung war gleich das Lokalderby gegen den 1. SC Gröbenzell, das die Germeringer mit 13:5 klar für sich entscheiden konnten. Auch der TSV Kösching wurde in der nächsten Begegnung mit 13:6 geschlagen. Das Team war in einer Superform. Auch der JC Freising wurde mit einer 13:6 Packung nach Hause geschickt. Lediglich gegen die DJK Eichstätt verloren die Germeringer knapp mit 9:10.
Das WKG Team um Sebastian Wenleder hatte es ins Finale geschafft. Die Gegner waren TuS Holzkirchen, DJK Eichstätt und der TuS Traunreuth. Hier konnte sich unser Ligateam leider nicht durchsetzen. Sie landeten auf Rang 4.

Im Vorstand hörte Roland Hielscher vorzeitig als Webmaster auf und Benedikt Schütz übernahm die Homepage.

In diesem Jahr übernahm Karen Herger wieder das Vorschuljudo, weil Nick Cariss aus Zeitgründen aufhören musste. Als weitere Kindertrainer war noch Benedikt Schütz tätig.

Im April fand wieder das jährlich wiederkehrende Weiß-Gelbgurt-Turnier statt. Die SCUG-Judoabteilung hatte dazu Judokinder aus Herrsching, Fürstenfeldbruck und Allach eingeladen. Somit waren 77 Judokids am Start. Das hatte schon fast das Ausmaß von einem Ranglistenturnier.
Doch drei aufgelegte Matten ermöglichten eine zügige Durchführung der Veranstaltung.

Und dann war auch noch die Danprüfung von Jeannine Linke im April. Immer noch gilt die Prüfung Braungurt zum 1.Dangrad als größte Stufe, bei der viele scheitern. Jeannine Linke, die als 6-Jährige ihre Judokarriere im SCUG begann, wechselte 1995 zum TSV-Grosshadern. Dort kämpfte sie in der Bundesliga und wurde 2001 sogar Deutsche Vizemeisterin. Nach einem schweren Autounfall legte sie eine 4jährige Pause ein. Mike Jäger, Leiter der SCUG-Judoabteilung, gelang es sie als Trainerin
für den SCUG wieder zu gewinnen.

Im Juli erhielt die SCUG-Judoabteilung das Zertifikat des Deutschen Judobundes. Das Zertifikat wurde vom Deutschen Judobund in Zusammenarbeit mit den Landesverbänden entwickelt. Mit dem Zertifikat sollen Judovereine/Abteilungen ausgezeichnet werden, die die wichtigsten Voraussetzungen für eine qualifizierte Judoausbildung nachweisen können. Dazu gehören Breitensportaktionen, regelmäßiges Wettkampftraining, regelmäßige Teilnahme an Wettkämpfen,
und die Durchführung von offiziellen Gürtelprüfungen. Zusätzlich muss der Verein lizensierte Trainer haben und international anerkannte Meister (Danträger) vorweisen können. Das war für die SCUG-Judoabteilung alles kein Problem, sagte Abteilungsleiter Mike Jäger. Trotzdem, so meinte er,
sei es wichtig nun auch getrost nach außen zeigen zu können, dass diese Judoabteilung alle Voraussetzungen erfüllt habe und zur Ausbildung im Judosport wirklich qualifiziert sei.

In diesem Jahr startete Abteilungsleiter Mike Jäger ein neues Projekt, den Kinonachmittag. Er besorgte sich Film und Vorführgerät und lud in die Kleine Halle zum Film ein. Es war ein großer Erfolg und wurde ab jetzt als ständig wiederkehrendes Ereignis eingeführt.

Im Sommer richteten Mike Jäger und Lutz Meier-Staude am Donnerstag ein neues Seniorentraining ein. Sie hatten die Jahre davor beim TSV Großhadern trainiert und dort teilweise das Seniorentraining
mitgestaltet. Das Seniorentraining am Dienstag, geleitet von Michael Baumbauer in das mittlerweile das ehemalige Donnerstagstraining von der Kerschensteinerschule integriert war, wurde kurze Zeit später in das neue Donnerstagstraining verlegt.

2013

Im Februar 2012 fand wieder der Budotag statt. Dieses Mal war eine Messe angegliedert. (Siehe auch unter Budotage).
Im Mai richtete die Judoabteilung wieder die Judosafari aus. Dieses Mal war der Vizepräsident des Bayerischen Judoverbandes, Andreas Adam zu Besuch. Er war in offizieller Mission vor Ort, denn der Ehrenausschuss des BJV hatte ihn beauftragt, Lutz Meier-Staude für besondere Verdienste den 4. Dan zu verleihen. Dies stand wohl auch im Zusammenhang mit dessen Wahl zum Referenten für Öffentlichkeitsarbeit des Bayerischen Judoverbandes.

Ebenfalls im Juli hatte Abteilungsleiter Mike Jäger Judokinder mit ihren Eltern zu einer Wochenendfreizeit nach Gilching auf das Gelände der Alpaka Beach eingeladen. Es wurde jede Menge Freizeitspiele und Spaß angeboten. Organisiert wurde alles wieder von Roland Hielscher.

Im Dezember 2012 bestand Markus Schneider, der damals seit ca. 30 Jahren SCUG-Mitglied war, mit 43 Jahren die Prüfung zum 1. Dan.
Die Liga-Mannschaft hatte zunächst einen guten Start in die Landesliga erwischt. Sie gewann den ersten Kampf gegen JV Münsing-Ammerland mit 14:6. Auch die zweite Begegnung gegen den TSV Königsbrunn war auch nicht schlecht. Sie endete mit 10:10 unentschieden. Alle weiteren
Begegnungen der Saison gingen jedoch verloren, und am Ende blieb nur noch der bittere Abstieg in die Bezirksliga.

2012

Das Jahr 2011 stand für das WKG-Ligateam ganz im Zeichen des Klassenerhalts in der Landesliga.
Den ersten Kampf in der neuen Liga konnte das Ligateam Auswärts gegen den TV Lengries mit 13:6 noch klar gewinnen. Aber schon die zweite Begegnung in der neuen Ligaklasse brachte die
Ernüchterung. Obwohl Coach Jürgen Ost seine Mannschaft in Bestbesetzung präsentieren konnte, verloren sie gegen den PSV München klar mit 7:13. Der darauffolgende Kampf gegen den TSV
Königsbrunn endete unentschieden. Die nächsten beiden Kämpfe gegen „red socks“ DJK Ingolstadt und Nippon 2000 Passau gingen klar verloren. So ging es also im letzten Kampf gegen den TuS Bad Aibling schon um den Klassenerhalt. Die WKG gewann und hatte damit den Klassenerhalt geschafft. Aber nicht nur die Erwachsenen kämpften für den SCUG auch die Kleinen starteten im November auf dem Eichenauer Nachwuchsturnier für den SCUG. Abteilungsleiter Mike Jäger und Trainerin Jeaninne Linke waren mit 6 Judoka angereist. Sechs Germeringer Judoka kamen aufs Treppchen.
Gerhard Ehrenreich und Chiara Walther erkämpften sich 1. Plätze. Nils Jäger, Marvin Walther, Felix Schaible und Adriana Hirschbauer kamen auf den 2.Platz.

Im Februar 2011 legten Winfried Michl und Herbert Kirchmayer in Weilheim die Prüfung zum 1.Dan erfolgreich ab. Beide hatten sich intensiv vorbereitet und waren im letzten Vierteljahr vor der Prüfung 3x wöchentlich auf der Matte gewesen. Hinzu kamen die vielen Lehrgänge die besucht werden mussten. Zum guten Abschneiden bei der Prüfung befragt, meinte der 50-jährige Herbert Kirchmayer :“ Es zeigt sich, dass bei guten Trainern auch im fortgeschrittenen Alter gute Leistungen
abgerufen werden können.“

2011

Und wieder konnten SCUG-Judoka Dangrade erwerben. Corinna Quaas bestand die Prüfung zum 1. Dan im Juni. Im März 2010 wurde die Vorstandschaft neu gewählt.:

Michael Jäger (Abteilungsleiter)
Michael Baumbauer (stellv. Abteilungsleiter)
Roland Hielscher (stellv. Abteilungsleiter)
Heidrun Belzner (Kassier)
Herbert Kirchmayer (Kassier)
Winfried Michl (Mitgliederverwaltung)
Lutz Meier-Staude (Mitgliederverwaltung)
Jürgen Ost (sportliche Leitung)
Markus Barnet (sportliche Leitung)
Benedikt Schütz (technische Leitung)
Michael Klinger (technische Leitung)
Jeannine Linke (Jugendleitung)
Jeanette Hübner (Jugendleitung)
Diethard Schönherr (Revisor)
Franz Barnet (Revisor)
Karen Herger (Schrifrführerin)

Für dieses Jahr hatte sich das Ligateam mehr vorgenommen. Der Aufstieg wurde angepeilt. Es entwickelte sich ein Fernduell zwischen dem 1. SC Gröbenzell und der WKG Germering. Der 1. SC Gröbenzell konnte sich in der letzten Bezirksligabegegnung den 1. Platz erkämpfen. Die WKG Germering kam bei gleicher Punktzahl aber einer minimal schwächeren Unterbewertung auf Rang 2. Damit waren aber beide Mannschaften für das Bezirksligafinale im Oktober in Gröbenzell
qualifiziert. Hier waren der TuS Prien und der TuS Traunreut die weiteren Gegner. Die WKG Germering war gut drauf, und schlug den TuS Traunreut knapp mit 11:9. In der zweiten Begegnung schlug der TuS Prien den 1. SC Gröbenzell vernichtend mit 17:2. Es war eine total ungleiche Paarung,
denn der TuS Prien hatte sich für das Finale mit Kämpfern aus der Region und höheren Ligen verstärkt. So war dann auch der 15:5 Sieg gegen die WKG Germering nicht verwunderlich. Somit hatte sich der TuS Prien vor der WKG Germering den 1.Platz erkämpft. Der TuS Traunreut
und der 1.SC Gröbenzell kamen auf die Plätze 3 und 4.
Nach inoffiziellen Statements, die schon während der Kämpfe kursierten, wollte der TuS Prien nicht aufsteigen, weil er einen Start mit vereinseigenem Kader in der Landesliga für aussichtslos hielt. Damit war die WKG Germering als Nachrücker in der Landesliga!

Am 24.4.2010 fand zu ersten Mal der Budotag in der Mehrzweckhalle der Kirchenschule statt, eine Veranstaltung, die alle Budoabteilungen gemeinsam organisiert hatten. (siehe auch unter Budotage).
Eine weitere wichtige Veranstaltung war die Germeringer Stadtmeisterschaft. 

Außerdem boomte das Vorschuljudo mit Nick Cariss. Hier hatte die Abteilung den höchsten Mitgliederzuwachs zu verzeichnen.

2010

Im Januar 2009 fand wieder die „Stadtmeisterschaft“ statt. Etwa 100 Judoka hatten sich dazu gemeldet. Den Technikerpreis erhielt verdientermaßen Stefan Haas, der mit hervorragenden Techniken glänzen konnte. Eine Vorführung von Mike Jäger und Lutz Meier-Staude zeigte dem Publikum die Vielfältigkeit des Judosports auf.

Der neue Abteilungsleiter ist sehr rührig. Er veranstaltet zum ersten Mal das Kinderkino in der Kleinen Turnhalle Kirchenschule. Diese Veranstaltung wird auch in allen Folgejahren durchgeführt.

Desweiteren führt er ein Kinderzeltlager ein. Auch diese Veranstaltung wird in Folge jährlich wiederholt. Roland Hielscher ist bis 2014 der Organisator.

Die mangelnde Mitgliedergewinnung brachte den Abteilungsleiter Mike Jäger auf die Idee, Kinder im Vorschulalter zu bewerben. Dazu brauchte es auch einen entsprechenden Übungsleiter. Diese Zusatzausbildung im Elementarbereich hatte im SCUG niemand. Dafür konnte aber Nick Cariss vom SC Gröbenzell gewonnen werden. Der Kurs startete im Februar und war ein Erfolg.

Das Ligateam um Jürgen Ost konnte den Auftaktkampf gegen den Lokalrivalen vom 1.JC Gröbenzell mit 15:4 für sich entscheiden. Obwohl die Ausgangslage für die nächsten Begegnungen damit gut zu sein schien, gingen die nächsten beiden Kämpfe gegen Moosburg und Kösching verloren. Im nächsten Kampf gegen Eichstätt gewann die Mannschaft wieder völlig unverhofft. Dann kam der letzte Kampftag gegen den Tabellenletzten, den JC Freising. Die Aufgabe war lösbar, und die SCUGler lösten sie souverän. Unser Team gewann mit 13:7 und hatte sich damit wieder auf Platz 3 vorgekämpft.

Ein großes Ereignis war die Rückkehr von Jeannine Linke in den Verein. Sie hatte als kleines Mädchen ihre Judokarriere im SCUG begonnen. Das Ausnahmetalent war dann später zum TSV Großhadern gewechselt und hatte es dort bis zur Deutschen Meisterschaft gebracht. Ein Unfall
beendete ihre Karriere als Leistungssportlerin, und sie kehrte nun als Trainerin zum SCUG zurück

2009

2008 erkämpfte sich die Mannschaft in der Bezirksliga wieder einen guten dritten Platz, der für das Jahr 2009 hoffen ließ. Bei den Neuwahlen wurde Mike Jäger einvernehmlich zum Vorstand gewählt. Die Homepage, die bisher von Hubert Brill betreut wurde, war mittlerweile vom neuen Web-Team Roland Hielscher und Michael Baumbauer neu gestaltet worden und ging am 1.2.2008 an den Start. Am 13.3.2008 wurde Michael Baumbauer zum stv. Abteilungsvorstand, und Roland Hielscher zum Webmaster gewählt. Die Seniorengruppe am Dienstag, trainiert von Michael Baumbauer und die Seniorengruppe aus der Kerschensteinerschule, trainiert von Franz Fehr waren beide von der Mitgliederzahl rückläufig. Ein Zusammenlegen der Gruppen auf Dienstag scheiterte damals noch am Wiederstand der Donnerstagsgruppe. Am Freitag wurde das Kampftraining von Jürgen Ost geleitet.

2008

2007 verlief für die Bezirksligamannschaft nicht so wie gedacht. Hatte die Mannschaft den JV Ammerland in der letzten Saison noch mit 14:6 schlagen können, so verloren sie dieses Mal den Auftaktkampf ebenso deutlich mit 7:13. Zum Schluss landete die Mannschaft in der Tabelle im
Mittelfeld.

Aber es gab auch andere highlights:
Dieses Jahr war das Jahr der hohen Qualifikationen für die SCUG-Judoabteilung. So bestanden bereits im Sommer Carsten Tröder und Rainer Wenzel die Prüfung zum Meister. Das fleißige Training der beiden, sie trainierten zum Schluss 4X in der Woche, machte sich bezahlt. Sie bestanden ihre Prüfung als Beste. Sie sind jetzt beide Träger des 1.Dan, und bereichern mit ihren neuen Kenntnissen das Judo in Germering.
Der Höhepunkt war jedoch die Prüfung von Mike Jäger zum 4.Dan. 2 Jahre hartes Training hatte der SCUG-Trainer hinter sich gebracht und konnte im Dezember ruhigen Gewissens beim Post-SV München zur Prüfung anzutreten. Er war der einzige Prüfling aus Bayern, der sich dieser Herausforderung gestellt hatte. Als Partner hatten ihn bei dieser schweren Aufgabe die SCUG-Trainer Michael Baumbauer, 1.Dan und Lutz Meier-Staude, 3.Dan unterstützt.
Mike Jäger absolvierte sein Prüfungsprogramm professionell, und bestand die Prüfung, ohne dass das Dan-Prüfungsteam vom Bayerischen Judoverband nachharken musste. Zum Schluss der Prüfung
wurde Mike Jäger von den Prüfern wegen seiner Stetigkeit und Beharrlichkeit auf dem Weg zu dieser Prüfung gelobt.

2007

Die Ligamannschaft fand sich 2006 mit altem Personal in der Bezirksliga wieder.
Hier waren die Gegner nicht so schwer und die Wege nicht so weit. Allerdings hatte sich die Personalsituation etwas verändert. Der bisherige Coach Gerhard Steidele wollte in der neuen Saison nur noch als Berater fungieren. Das Kommando übernahm Jürgen Ost. Die neue Situation war damals wohl auch ein gewisser Motivationsschub. Nicht anders zu erklären war der 14:6 Auftaktsieg vor heimischem Publikum über den JV Ammerland im Februar.

Aber auch Einzelkämpfer Martin Daxenberger kämpfte erfolgreich. Aufgrund seiner guten Platzierungen bei den Bayerischen EM U17 und Süddeutschen EM U17 hatte er sich für die Deutsche
Einzelmeisterschaft U17 in Neuhof bei Fulda qualifiziert. Hier schied er jedoch leider in der Trostrunde vorzeitig aus.

Am 15.3.06 wählte die Abteilung einen neuen Vorstand. Diethard Schönherr hatte eigentlich schon bei der Wahl 2004 nicht mehr kandidieren wollen. Dieses Mal blieb er jedoch hart. Auch Franz Barnet, der Technische Leiter seit 1983 trat nicht mehr an.

Es wurden gewählt:

Karen Herger (Abteilungsleiterin)
Karl Schapperer (stv. AL)
Heidrun Belzner (Kassier)
Samir Mahmuntovic (stv. Kassier)
Markus Barnet (sportlicher Leiter)
Jürgen Ost (stv. Sportlicher Leiter),
Jeanette Hübner (Jugendleiterin)
Corinna Quaas (stv. Jugendleiterin)
Michael Klinger (Technischer Leiter)
Benedikt Schütz (stv. Technischer Leiter)
Lutz Meier-Staude (Prüfungs- und Pressewart)
Hubert Brill (Homepagebeauftragter)
Dirk van Freeden und Mike Jäger (Eventmanager und Elternbeauftragte)
Karsten Tröder (Schriftführer).

Auch im Mai konnten sich die sportlichen Erfolge der SCUGler sehen lassen. Im Mai fand in Moosburg ein großes Ranglistenturnier statt. 200 Starter waren gemeldet. Unter ihnen auch Martin Daxenberger, Patrick Dunn und Fabian Flohr. Als Betreuer war Mike Jäger dabei. Gut eingestellt
erkämpfte sich Martin Daxenberger Gold. Bronze gingen jeweils an Patrick Dunn und Fabian Flohr.
Ebenfalls im Mai musste die Ligamannschaft zum letzten Kampftag auswärts gegen Eichstätt II antreten. Man hatte die vorige Begegnung zwar gegen Kösching verloren, wollte jetzt aber Profil zeigen. Und es klappte! Die Mannschaft gewann 15:5!! Damit war der SCUG 1 Jahr nach dem Abstieg hinter dem TV Ingolstadt wieder Vizemeister der Bezirksliga Nord und stand erneut im Finale zum Aufstieg in die Landesliga. Gegner waren der TV Ingolstadt, der TV Lengries und der TSV Bad Aibling II. Unser Team kam hinter Ingolstadt und Lengries auf den 3. Platz und verblieb in der Bezirksliga.
Das ganz große highlight des Jahres war jedoch der Senioren-Weltmeistertitel von Gerhard Steidele,
den er sich im Juli in Tours (Frankreich) erneut holte.

Das war der hattrick, denn Steidele hatte sich diesen Titel bereits zum dritten Mal erkämpft. (2004 in Wien und 2005 in Toronto).

Aber auch an der Basis war man rege tätig. Eine Judovorführung im Germeringer Carl-Spitzweg Gymnasium führten Mike Jäger, Lutz Meier-Staude und Michael Baumbauer im November durch.
Diese Vorführung sollte der Mitgliedergewinnung dienen. Die Judoabteilung konnte jedoch aufgrund dieser Veranstaltung keine Neuzugänge verzeichnen. Das war sehr schade, denn die Resonanz auf der Matte war eigentlich sehr groß gewesen.

Den Abschluss des Jahres rundeten Fabian Schwister und Benedikt Schütz ab. Sie hatten sich intensiv auf die Prüfung zum 1. Dan vorbereitet, die sie auf der großen Danprüfung im Dezember
bestanden.

Aber auch bei den hohen Kyugraden tat sich etwas. Bei der Zentralen Gürtelprüfung in Dachau im Dezember bestanden die SCUG-Judoka Fabian Flohr, Markus Guddat und Winfried Michl die Prüfung zum 1. Kyu. Als Prüfer fungierten Klaus Hoier (Bezirksprüfungsbeauftragter) und Lutz
Meier-Staude. Karen Herger hörte in diesem Jahr als Kindertrainerin auf. Babypause!

2006

Die Mannschaft stieg in die Bezirksliga ab. In diesem Jahr bekam der Bayerische Judoverband eine neue Prüfungsordnung. Die ersten Lehrgänge zum Erwerb der neuen Prüferlizenz fand zu Beginn des Jahres in Ingolstadt statt. Meier-Staude hatte dazu nicht nur die vereinseigenen Prüfer, sondern auch die Trainer und Hilfstrainer mitgenommen. Auf diesem Lehrgang erwarben Baumbauer, Meier-Staude und Barnet die die Prüferlizenz für die neue GPO.

Stehend v.l.n.r: Meier-Staude, Baumbauer, Hübner, Mahmutovic, Klinger, Pointner
Knieende v.l.n.r: Flohr, Barnet, Gailer, Herger, Ost
Liegend: Quaas

Im Jahr 2005 hat die Judoabteilung 235 Mitglieder und ist der älteste Verein im Landkreis
Fürstenfeldbruck.

2005

2004 hörte der langjährige Kassier Herbert Klinger wie angekündigt auf. Sein Posten wurde von Heidrun Belzner übernommen. Franz Barnet übernahm das Amt des stv.Al. Dies war möglich, weil die Technische Leitung vom engagierten Michael Klinger und seinem Stv. „Kalle“ Schapperer übernommen wurde.

Lutz Meier-Staude hörte als Mannschaftsbetreuer auf. Seinen Job übernahmen Jürgen Ost und Jeannette Hübner.

Trainer Gerhard Steidele wurde in Wien Seniorenweltmeister in der Gewichtsklasse -66kg. Er war bereits im Vorjahr in Japan auf den 3. Platz gekommen. Die frischgebackene Übungsleiterin Corinna Quaas verstärkte das Trainerteam.

Seniorenweltmeister Gerhard Steidele (links) nimmt Glückwünsche vom
SCUG-Präsidenten Hansjoachim Reder entgegen
2004

2003 wurde Veronika Weidenegger als Jüngste Internationale Deutsche Meisterin (FU17), und erkämpfte sich den 3.Platz auf der DEM. Sie wurde auch durch ihre Erfolge als DEM der FU 17 und FU 20 in 2005 zur erfolgreichsten Judokämpferin, die die SCUG-Judoabteilung jemals hervorgebracht hat. Sie hatte bereits in den vergangenen Jahren viele Internationale Turniere erfolgreich bestritten, und war daher schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr.

Veronika Weidenegger

Die Seniorenmanschaft erkämpfte sich den Klassenerhalt in der Landesliga.

2003

Während die SCUG-Judoka früher mit breiter Masse auf Bayerischer, Süddeutscher und vereinzelt Deutscher Ebene erfolgreich waren, langt es z.Zt nur für Platzierungen auf der Oberbayerischen und Südbayerischen Ebene.

Für die größten Erfolge sorgten zwei Mädchen, die Seniorenmannschaft und Coach Gerhard Steidele.

Stehend v.l.n.r: Klinger,Ost, Schwister, Barck, Müller, Hofmeyer, Pointner, Mahmutovic
Knieend v.l.n.r: Steidele, Christner, Hammers, Wenleder, Guddat

Jeannine Linke und Veronika Weidenegger wurden beide Süddeutsche Vizemeister.

Die Seniorenmannschaft mit Fremdstartern aus Fürstenfeldbruck und Großhadern schaffte den Aufstieg in die Landesliga. In dieser Saison waren die Germeringer in der Bezirksliga durchmarschiert und wurden vor dem TuS Prien unangefochten Meister der Bezirksliga Nord. Das Finale zum Aufstieg in die Landesliga Nord hatte Meier-Staude nach Germering geholt. Am 27.4.02 fand das Finale in der Mehrzweckhalle statt. Teilnehmer waren JV Ammerland-Münsing, TV Lengries, TuS Prien und das Team des SCUG. Das SCUG-Team wurde diesmal hinter dem TuS Prien Vizemeister. Da der TuS Prien nicht aufsteigen wollte, nahmen die Germeringer ihre Chance war. Das schreibt sich einfacher hin, als es dann wirklich war.

Der Abteilungsvorstand überlegte, um wieviel teuerer dieses Unternehmen werden würde. Es mußte ein höheres Startgeld gezahlt werden, und die Wege waren angeblich weiter geworden. Als Lutz Meier-Staude verkündete, daß er aufsteigen wolle, wurde von ihm eine Abstimmung innerhalb der Mannschaft verlangt. Man sei sich nicht sicher, ob die Mannschaft, und auf die käme es an, überhaupt aufsteigen wolle. Die Abstimmung erfolgte im Gartenhaus von Lutz Meier-Staude. Die Mannschaft entschied sich für den Aufstieg.

Es waren jedoch nicht nur die „großen Ereignisse“ die von sich reden machten. Als Jugendleiterin wurde Jeanette Hübner in den Vorstand gewählt. Sie brachte neuen Schwung. Es fanden wieder Weiß-Gelbgurt-Turniere und andere Aktivitäten statt.

2002

In den vergangenen 15 Jahren hatte die Judoabteilung auch regelmäßig am Landratspokal teilgenommen, eine Pokalrunde, die sich nur an die Vereine im Landkreis richtete. Leider beteiligten sich von den sechs Landkreisvereinen nur der SCUG, der 1.SC Gröbenzell und der TuS Fürstenfeldbruck regelmäßig an diesem Turnier. In diesem Jahr konnten die Germeringer den Pokal zum 6. Mal in Folge gewinnen.

Jeannine Linke wurde Süddeutsche Vizemeisterin, Deutsche Vizemeisterin und Vizemeisterin auf der IEM von Belgien.

v.l.n.r.: Vroni Weidenegger und Jeannine Linke

Die Seniorenmannschaft wurde Meister der Bezirksliga Nord. Bei den Aufstiegskämpfen zur Landesliga wurde unser Team 2.Platzierter und verpasste so den Aufstieg.

Mit Sebastian Wenleder und Jürgen Ost hat der Verein zwei weitere Danträger dazubekommen.

v.l.n.r.: Sebastian Wenleder und Jürgen Ost
2001
Chronik_2001

2000 schaffte die neue Seniorenmannschaft auf Anhieb hinter DJK Ingolstadt den 2. Platz in der Bezirksliga Nord und stand damit als Teilnehmer der Aufstiegsrunde fest. Das Germeringer Team belegte im Finale leider hinter dem TuS Prien, DJK Eichstätt den 3. Platz und hatte somit den Aufstieg in die Landesliga knapp verpasst.

In der Vorstandschaft übernahmen Michael Rampetsreiter und Uwe Schönherr zu gleichen Teilen die Aufgabe des stv.AL. Uwe Schönherr übernimmt auch als Trainer ein Kindertraining

2000

1999 Das ganze Jahr bereiteten sich die Aspiranten auf die Danprüfung vor. Man trainierte wechselweise in Germering und Gilching.

1999
Chronik_1999

1998 fand das Internationale Turnier zum letzten Mal statt. Damit ging eine wichtige Ära für das Frauenjudo in Oberbayern zu Ende. Dies insbesondere auch deshalb, weil sich hier die starken Landkreismädels regelmäßig mit der Weltelite messen konnten. Für den SCUG waren an dem Turnier über die Jahre Sylvia Dausch, Lisa Knorr und Claudia Schreiner mit 3. Plätzen erfolgreich

Dies ist auch das Jahr, in dem Franz Dausch als Trainer zurücktrat, weil er nach Schweitenkirchen zog. Für ihn kam der mehrfache Deutsche Meister Bernd Pirpamer. Auch in diesem Jahr wird er wieder Deutscher Meister, und kann sich auf dem Judoworldmasters in München den 5. Platz erkämpfen.

Lutz Meier-Staude knüpfte Kontakt mit Dominic Hammon (1.SC Gröbenzell) und Stefan Christner (TuS FFB). Er wollte eine Landkreismannschaft unter SCUG-Leitung ins Leben rufen. Schnell wurde man sich einig: Lutz Meier-Staude wird Mannschaftsbetreuer und Gerhard Steidele wird Coach.

Dieses Jahr war aber auch das Jahr der Danprüfung. Seit dem Frühjahr hatten sich Aspiranten um Trainer Lutz Meier-Staude zu einem gemeinsamen Dantraining gefunden, das auch von Judoka des TSV Gilching besucht wurde. In der Vorstandschaft übernahm Dirk v. Freeden das Amt des stv. AL und Florian Pointner das Amt des Jugendleiters.

1998

1997 brannte das Dojo des 1.JC Germering im Max Born Gymnasium aus. Dies bedeutete das Aus der Judoabteilung im 1.JC Germering. Die Restmitglieder traten zum 15.12.97 der SCUG-Judoabteilung bei.

Im Sommer holte die SCUG-Judoabteilung einen Fortbildungslehrgang des BJV für Übungsleiter nach Germering in die Alte Halle der Kirchenschule. Referenten waren Lutz Meier-Staude und Richard Trautmann, Olympiadritter 1996. Die Halle platzte mit rund 60 Teilnehmern aus allen Nähten.

1997
Chronik_1997

1996 wurde Herbert Witzgall zum stv. AL gewählt. In diesem Jahr feierten die Ju Jutsu-Abteilung und die Judo-Abteilung gemeinsam das 25-jährige Bestehen. Am 6.Juli 1996 veranstalteten beide Abteilungen in der Mehrzweckhalle der Kirchenschule Karate,- JuJutsu,- und Judovorführungen. Die Zuschauerkulisse war groß, da die Judoabteilung zur gleichen Zeit die alljährliche Judosafari in der Alten Turnhalle veranstaltete.

Zum Schluß gab es das große Grillfest neben der Alten Turnhalle.

Rechtzeitig zur Veranstaltung hatte Diethard Schönherr eine Festschrift gebastelt, die Presseartikel aus der 25-jährigen Bestehenszeit der SCUG-Judo-Abteilung enthielt.

Eine Änderung gab es in diesem Jahr bei der Spielgruppe. Susanne Raiser löste Claudia Otto ab. Susanne Raiser behielt die Gruppe bis 2003.

1996

1995 wurde Lutz Meier-Staude als Dozent in die Übungsleiterausbildung des Bayerischen Judoverbandes berufen. Sein Thema: „Judogeschichte und Philosophie“. Jugendleiterin Karen Altmann richtete wieder ein Weiß-Gelbgurt-Turnier aus. Diese Einrichtung war in den vergangenen Jahren oft zu kurz gekommen. Sie kümmerte sich auch im nächsten Jahr darum.

1995

1994 im Januar wurde Diethard Schönherr wieder gewählt. Er hatte sich wieder breitschlagen lassen. In den Abteilungsvorstand wurden als stv.Al. Manfred Schmid gewählt, der sein Amt nach 2 Monaten wieder aufgab. Als Kassier wurde Herbert Klinger neu gewählt. Eine weitere Änderung ergab sich durch Aufteilung der Aufgaben des wiedergewählten Technischen Leiters Franz Barnet, der neben seinen Hauptaufgaben bisher den sportlichen Bereich, und den Prüfungs/Pässebereich mit abgedeckt hatte. Diese Aufgaben wurden aufgeteilt.: Sportl.Ltr wurde Michael Rampetsreiter. Prüfungswart wurde Lutz Meier-Staude.

Uta Kriegeskotten-Thiede mußte ihre Spielgruppe leider aus dienstlichen Gründen abgeben. Claudia Otto übernahm die Gruppe.

Im Juli verließ Trainer Franz Birkner nach 17 Jahren die Judoabteilung des SCUG. Dieser Weggang kam für die Abteilung nicht unerwartet. Als Trainer kam für ihn Gerhard Steidele. Er war damals Lehrreferent des BJV und Träger des 6. Dan.

Auch Lutz Meier-Staude kam wieder als Kindertrainer zum SCUG.

In diesem Jahr hatten sich in der Abteilung auch einige Judoka zusammengefunden, die den ÜL-F-Schein machen wollten. Der Lehrgang fand vom 5.8.- 14.8.94 an der Sportschule Oberhaching statt. Die Germeringer Teilnehmer waren:

Karen Altmann, Peter Bausch, Florian Pointner, Tanja Kurz, Vitus Gamperl, Lutz Meier-Staude

Von den neuen Übungsleitern stiegen aber lediglich Karen Altmann und Florian Pointner als beständige Trainer in das Übungsleiterteam mit ein.

Aber auch sonst war dieses Jahr für den Germeringer Judosport sehr turbulent. In den vergangenen Jahren, seit der Zusammenlegung der Seniorentrainings von SCUG und 1. JC Germering, hatten sich viele Judoka für eine Wiedervereinigung ausgesprochen. Während sich die SCUG-Judoabteilung unter Diethard Schönherr dafür aussprach, konnte im 1. JC Germering jedoch dafür keine Mehrheit gefunden werden. Hans Strobl war unter keinen Umständen dazu bereit. Eine Abstimmung innerhalb des 1. JC Germering brachte Hans Strobl die Mehrheit. Damit war eine, wie auch immer geartete Vereinigung gescheitert.

1994
Chronik_1994

1993 ist für die Abteilung ein schmerzhaftes Jahr. Abteilungsleiter Diethard Schönherr verkündete wegen der zu hohen Kosten das baldige Ende des Internationalen Turniers in Germering. Die Vereinigung der zwei Germeringer Judolager lag nach wie vor in weiter Ferne. Lutz Meier-Staude machte jetzt als ausgeliehener Trainer beim 1. JC Germering dem SCUG Konkurrenz. Franz Birkner hatte als zweites Standbein mittlerweile eine Judoabteilung beim FC Puchheim gegründet. In diesem Jahr kehrt auch Franz Dausch wieder als Trainer zum SCUG zurück. Mit ihm seine Frau Sylvia Dausch. Die Abteilungsleitung betraut Franz Dausch mit der vakant gewordenen Trainerstelle am Freitag 17.00 Uhr. Als Schönherr den Beschluß der Abteilungsleitung am 3.10.1993 vorträgt, verlassen Franz Birkner, Matthias Weickl und Thomas Sander den Raum. Birkner hatte nämlich einen anderen Kanditaten dafür vorgesehen. Der Bruch konnte nicht mehr gekittet werden. Am selben Abend traten Diethard Schönherr, sein Stellverteter Hübner und der Technische Leiter Franz Barnet von ihren Posten zurück.

1993

1991 wurde die Halle der Kirchenschule von der Stadt Germering für die Unterbringung von Asylanten benötigt. Das war ein schwerer Schlag für die Judoabteilung. Gottseidank gab es da noch das Dojo in der Kerschensteinerschule. Der ganze Trainingsbetrieb für die Kinder wurde in die Kerschensteinerschule verlegt. Die Fortgeschrittenen kamen mit Tainer Franz Birkner im JC Dojo Max Born Gymnasium unter. Sie trainierten freitags. Zu diesem Training kamen auch die Judoka des 1. JC Germering.

Da der 1. JC Germering damals Schwierigkeiten hatte, qualifizierte Trainer zu bekommen, wurde Lutz Meier-Staude an den 1. JC Germering als Kindertrainer ausgeliehen. In dieser Kindergruppe fingen auch Jeannine LinkeCorinna Quaas und Benedikt Schütz an.

Aber auch die Judosenioren sahen sich ihrer Trainingsmöglichkeiten beraubt. Für sie war in dem Dojo der Kerschensteinerschule kein Platz, weil hier schon die JuJutsu-Abteilung trainierte. Von der Stadt Germering wurde daher angeordnet, daß die SCUG-Senioren mit den Judoka des 1. JC Germering zusammen in deren Dojo trainieren sollten, was dann auch getan wurde. Lutz Meier-Staude, der bisher schon ein Seniorentraining im SCUG geleitet hatte, wurde einvernehmlich als Trainer dieser großen Seniorengruppe erwählt. Man verstand sich auf der Matte gut.

Kämpfer aus beiden Vereinen bildeten eine Mannschaft, die noch im gleichen Jahr in der Bezirksoberliga startete. Man redete bereits über eine Wiedervereinigung beider Lager. Es entstand die kontroverse Situation, da sich die Judoka des SCUG und des 1. JC auf der Matte annäherten, während die Vorstandsetagen abwartend blieben. Im Laufe der nächsten Zeit kristallisierte folgendes heraus. Diethard Schönherr ist mit dem gesamten Abteilungsvorstand zu einer Vereinigung grundsätzlich bereit, es müsse aber der richtige Weg gefunden werden. Weiter tut sich erst mal nichts. Man wartet auf Antwort vom 1. JC Germering.

Das Internationale Turnier hatte in diesem Jahr sogar Teilnehmerinnen aus Neuseeland und Sibirien. Beste Teilnehmerin war wohl die damals amtierende Vizeweltmeisterin Tatjana Volobueva aus Surgut/ Sowjetunion.

Durch das Anwachsen des Turniers, das mittlerweile in der neuen TSV-Halle ausgetragen wurde, waren die Kosten bereits auf 6000DM angestiegen. Abteilungsleiter Diethard Schönherr stellte damals den Antrag auf finanzielle Unterstützung beim BJV. Daraufhin übernahm der BJV die Kosten für die Kampfrichter. Dies reichte aber nicht aus, um das Minus auszugleichen. In den Abteilungsvorstand wurden neu gewählt: H.Hübner als stv. Al, Michael Rampetsreiter als Kassier und Karen Altmann als Jugendleiterin.

Für die ganz kleinen Judoka hat sich die Abteilung etwas neues ausgedacht. Um die Kleinen nicht gleich mit schwierigen Techniken zu überfordern, bietet die Abteilung ab sofort eine Spielgruppe an, in der die Kinder spielerisch auf das Judo vorbereitet werden sollen. Trainerin wird Uta Kriegeskotten-Thiede die die Gruppe bis 1994 leiten wird.

1991
Chronik_1991

1990 wurde Claudia Schreiner mit aufsteigender Form Süddeutsche Meisterin. Abteilungsleiter Diethard Schönherr wurde zum Geschäftsführer des Bayerischen Judoverbandes gewählt, eine Aufgabe, die er bis 2002 wahrnahm. In diesem Jahr hatte Franz Birkner eine große Anzahl von Germeringer Judokas um sich geschart, die die Danprüfung ablegen wollten. Drei- bis viermal wurde trainiert. Vor der Danprüfung bestanden Thomas Sander und Markus Barnet die Prüfung zum ÜL-F.

Am 18.12.1990 legten dann folgende Judoka in der kalten Turnhalle der Kerschensteinerschule (die Heizung war ausgefallen) die Dan-Prüfung ab:

Franz Birkner 4. Dan, Dirk v. Freeden 3. Dan, Matthias Weickl 1. Dan, Manfred Schmid 1. Dan, Thomas Sander 1. Dan, Markus Barnet 1. Dan, Uwe Schönherr 1. Dan, Birgit Valentin 1. Dan

1990

1989 konnten Markus Barnet und Claudia Schreiner auf der Süddeutschen EM den 3. Platz erkämpfen. Trainer Franz Dausch wurde Internationaler Deutscher Meister. In der Trainerausbildung hatte sich auch etwas getan. Birgit ValentinFranz Dausch und Lisa Knorr bestanden den ÜLF-J-Schein. Das Internationale Turnier hatte in diesem Jahr Teilnehmerinnen aus Österreich, Schweiz, Großbritannien, Tschecheslowakei, Frankreich und der Sowjetunion. Die komplette Schweizer Nationalmannschaft war schon in den letzten Jahren regelmäßig dabei.

1989

1988 zählte das Internationale Turnier bereits 200 Teilnehmerinnen. Das Turnier hatte so viel internationalen Zuspruch, daß Bundestrainer Mihail Donicu anwesend ist. Unter den britischen Teilnehmerinnen war Nicola Fairbrother, eine überragende Kämpferin, die später Weltmeister werden wird. Als neue Trainer wurden Christian Weickl, und Birgit Valentin verpflichtet. Das war nötig geworden, da Uta Kriegeskotten und Matthias Weickl ihr Training aus Zeitgründen abgeben mußten. Im Dezember beschloss die Abteilungsleitung für das Internationale Turnier eine Abteilungsfahne zu erstellen und zu kaufen.

Claudia Schreiner erkämpfte sich auf der Süddeutschen EM und dem Internationalen Turnier den 3. Platz. Außerdem erkämpfte sie sich den 1. Platz auf dem Deutschlandpokal. Die Jugendmannschaft erkämpfte sich zum 3. Mal in Folge den Landratspokal.

In den Vorstand wurden diesmal Udo Nick als stv.AL und Mathias Weickl als Jugendleiter neu gewählt.

1988

1987 war das Turnier schon in aller Munde. Teilnehmerinnen aus Israel, Schweiz, Österreich, Großbritannien und Deutschland waren am Start. Einen zusätzlichen Anreiz schaffte die Judoabteilung dadurch, daß das Turnier künftig zur Wiesenzeit ausgetragen werden sollte. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Turnier zu einer festen Einrichtung. Schwierigkeiten bereitete nun die Unterkunftsbeschaffung der Athletinnen. Da zur Wiesenzeit regelmäßig alle Zimmer in und um München belegt sind, mußten die Kämpferinnen teilweise bis Augsburg ausquartiert werden. Auch der finanzielle Aufwand war groß. Rund 4000 DM mußte die Abteilung regelmäßig selbst aufbringen.

In diesem Jahr wurde auch das alte Briefkopfemblem und Judoabzeichen der Abteilung abgeschafft. Stattdessen gab sich die Abteilung ein neues Wappen.

Mathias Kempf und Trainer Franz Dausch wurden in diesem Jahr Süddeutscher Meister. Markus Barnet erkämpfte sich den 2.Platz und Claudia Schreiner den 3.Platz auf der Süddeutschen EM.

Die Bezirksligamannschaft hatte den Klassenerhalt mit einem 6.Platz geschafft.Auf Drängen von Franz Barnet wird Franz Birkner Coach der Bezirksligamannschaft.

1987

1986 nahm Franz Birkner Kontakt zu Dominic Hammon (1.SC Gröbenzell) auf, der in seinem Verein ein erfolgreiches Mädchentraining ins Leben gerufen hatte. Aber auch die Germeringer Mädchen waren stark. So waren hier u.a. Melanie Sedlmeier (3.Pl DEM 1986) und Claudia Wagner (5. Platz DEM 1985) im Training. Unter dem Motto:“Gemeinsam sind wir stark“ starteten die Mädchen (Jugend A) vom 1. SC Gröbenzell und dem SCUG gemeinsam in einer Mannschaft unter Führung von Franz Birkner und Dominik Hammon. Das war wirklich eine Maßnahme für den Judosport im Landkreis FFB, fernab von Vereinsmeierei und Eifersüchteleien. Die Mannschaft wurde in der Gräfelfinger Mehrzweckhalle

Deutscher Vizemannschaftsmeister!

Im gleichen Jahr schafften die Senioren nach einer äußerst spannenden Saison mit dem Kodokan München den Aufstieg in die Bezirksliga.

Auch die Einzelerfolge waren in diesem Jahr große Klasse:

Trainer Franz Dausch und Melanie Sedlmeier wurden deutsche Vizemeister, und Claudia Wagner erkämpfte sich den 3. Platz auf der DEM.

Außerdem fand das erste Internationale Germeringer Damenturnier statt. Der Organisationsaufwand war groß und ging über das übliche weit hinaus. Schon im Vorfeld mußten Quartiere besorgt und bestätigt werden. Fahnen und Nationalhymmnen der teilnehmenden Nationen mußten besorgt werden. Eine „Eröffnungschoreografie“ mußte ausgearbeitet werden. Aber auch um Kampfrichter, die die Qualifikation für Internationale Turniere hatten, mußte sich der Verein selbst kümmern und bezahlen. Austragungsort war die große Turnhalle der Realschule. Das bedeutete viel Arbeit. Alle Matten mußten zum Aufbau dorthin geschafft werden! Die ganze Abteilung war eingespannt.Leider war die Teilnahme an dem Turnier damals noch sehr gering. Als Abteilungsleiter fungierte mittlerweile wieder Diethard Schönherr. Stv. AL war jetzt Wanda Weickl und Jugenleiter Claudia Wagner.

Als Trainer wirkten jetzt: Lisa Knorr, Doris Schmidhuber, Matthias Weickl, Franz Dausch, Franz Birkner, Rolf Meyer, Uta Kriegeskotten-Thiede und Lutz Meier-Staude.

1986

1985 wird Wanda Weickl zur Abteilungsleiterin gewählt, weil Diethard Schönherr beruflich wieder Germering verlassen muß. Stv. AL wird Albert Sander, der den langjährig gewählten Dieter Liebe ablöst. In diesem Jahr reift bei Franz Birkner der Gedanke, ein großes Damenturnier auszurichten. Da der SCUG dank Diethard Schönherr und Technischem Leiter Franz Barnet bisher alle Turniere top organisiert und durchgeführt hatte, müßte dies doch auch bei einem großen Damenturnier möglich sein. (Schönherr hatte zwar aus beruflichen Gründen sein Amt aufgeben müssen, aber er würde ja wie ein Bumerang wieder kommen).

Birkner dachte dabei an ein großes Internationales Turnier, ähnlich dem Worldmasters der Herren. Bei ersten Besprechungen kam man schnell zu dem Ergebnis, daß damals noch zu wenig für das Frauenjudo getan wurde, und die Nachfrage nach einem solchen Turnier sehr groß sein würde. Im Seniorenbereich hatten Lutz Meier-Staude und Peter Bauer Judoka um sich geschart, die kämpfen wollten. Die Mannschaft, die zunächst hauptsächlich aus Mitgliedern der Freitags-Seniorengruppe bestand, startete in der Kreisliga und landete in der ersten Saison im hinteren Mittelfeld. Lutz Meier-Staude war Coach und Mannschaftsbetreuer. Matthias Weickl absolvierte in diesem Jahr mit Erfolg den ÜLF-Lehrgang.

In der Jugend gab es große Erfolge: Claudia Wagner wurde Süddeutsche Vizemeisterin und Uli Mahr 3. Süddeutscher Meister.

1985

1984 richtete die SCUG Judoabteilung 5 Meisterschaften aus! Erfahrung und Routine hatten ein fast professionelles Ausrichterteam heranwachsen lassen.

Im Jugendbereich war die Idee zu einer eigenen Abteilungszeitung gereift. Sie sollte in erster Linie die Kinder und Jugendlichen ansprechen.

Inhalt waren aber auch Abteilungsnachrichten, die sonst über Rundbriefe verbreitet wurden. Eine gute Idee, die auch den Vorstand entlastete. Leider erschien „SC-UG Judo-Aktuell“ nur eine kurze Zeit. Verantwortliche waren Matthias Weickl und Heide Barnet.

Am 8.6.1984 wird das erste Weiß/Gelbgurt-Turnier unter Leitung von Franz Barnet ausgetragen. Petra Siegesmund wurde Bayerische Meisterin.

1984

1983 verstärkte der Ex Jugendeuropameister Franz Dausch aus Großhadern das Germeringer Trainerteam. (Er übernahm auch das Amt des Jugendleiters für die nächsten zwei Jahre.). Dies war wohl in erster Linie auf den neuen Technischen Leiter Franz Barnet zurückzuführen, der Heinz Blankenfeld abgelöst hatte. Angestiftet zu einer Tätigkeit im Verein hatte ihn Lutz Meier-Staude. Die Jugendligamannschaft erkämpfte sich unter 24 Mannschaften den 3.Platz!

1983
Chronik_1983

1982 legten Peter Bauer, Sigurd Schönherr, Lutz und Petra Meier-Staude die Prüfung zum 1.Dan, und Dirk v. Freeden die Prüfung zum 2. Dan ab. Sie waren die ersten Danträger, die der Verein hervorbrachte. Franz Birkner hatte mittlerweile den Trainer A-Schein an der Sporthochschule in Köln erworben. In der Abteilungsleitung hatte Sabine Erdmann das Amt des Kassiers übernommen, und Gabi Daecke das des Jugendleiters

1982

1981 übernahm diese Gruppe Ruth Schönherr. In diesem Jahr feierte die Judo-Abteilung ihr 10jähriges Bestehen. Die Abteilung war zwar erst 1974 gegründet worden, Judo wurde aber tatsächlich seit 1971 im SCUG betrieben. Es gab mehrere gesellschaftliche Veranstaltungen. Außerdem wurde eine Festschrift herausgegeben.

1981
Chronik_1981

1979 erkämpfte sich Isabell Kriegeskotten den 2.Platz auf der Süddeutschen EM in Kirchheim/Teck

1979

1977 erbrachte einen Führungswechsel in der Abteilung, weil Diethard Schönherr beruflich für zwei Jahre nach Speyer mußte. 1977 übernahm Dieter Liebe die Abteilungsleitung, und 1978 Heinz Blankenfeld. Beide waren engagierte Judoka aus der Abteilung. Außerdem verließ Harald Bereiter-Hahn die Abteilung. Für Hans Probst, der 1978 als Kassier aufhörte, kam Helene Kriegeskotten-Thiede.

Er hatte die Freitagsseniorengruppe geleitet, die nun Lutz Meier-Staude übernahm. Hier trainierten damals u.a. Hansjoachim Reder und Hans Probst, die später noch wichtige Rollen im SCUG-Vereinsleben spielen werden.

1977

1976 hatte die Abteilung wieder 270 Mitglieder. Bereits jetzt war die Judoabteillung auf Meisterschaften stark vertreten. Elke Gallasch war in diesem Jahr als Bayerische Vizemeisterin die erfolgreichste Kämpferin ihrer Altersklasse im Landkreis.

Zu verdanken war dies alles auch im wesentlichen Diethard Schönherr, der zwar vom Judosport nichts verstand, aber organisieren konnte. Er leitete die Judoabteilung mit kurzen Unterbrechungen bis 2006. Mit ihm begann auch eine Zeit, in der die SCUG-Judoabteilung viele Turniere in Germering ausrichtete. Zum erstenmal veranstaltete die Abteilung die Judosafari, die seitdem jedes Jahr zum Programm gehört. Außerdem führte sie im Auftrag des BJV jährlich bis zu drei offizielle Meisterschaften durch.

Ein wesentliches Ziel der Abteilung war es, Anreize für die Kinder zu schaffen, die für alle Mitglieder finanzierbar waren. So nahm die Judoabteilung in den kommenden Jahren Kontakt zu den Vereinen JSV Speyer und Nippon Simmern in Rheinlandpfalz auf, und man bereiste sich in den kommenden Jahren regelmäßig gegenseitig. Kinder waren immer bei Gasteltern untergebracht. Während die Kinder an einem Freundschaftsturnier mit dem Gastverein und eingeladenen Vereinen teilnahmen, gab es für die mitgereisten Eltern immer ein separates Programm, das den Zusammenhalt in der Abteilung vertiefte.

1976
Chronik_1976

Neuaufbau der Judoabteilung unter Schönherr

1975 kam es dann zum großen Bruch zwischen dem Verein und Hans Strobl. Innerhalb der Judoabteilung war großer Unmut über die Amtsführung von Hans Strobl aufgekommen, so daß er selbst die Konsequenzen zog und sich von der Judoabteilung des SCUG trennte. Ganz wesentlich dabei war auch, daß die Abteilungsleitung seinen finanziellen Forderungen nicht folgen wollte. Er gründete noch im gleichen Jahr den 1. JC Germering. Der neue Vorstand der SCUG-Judo-Abteilung bestand aus: Diethard Schönherr, Dieter Liebe, Hans Probst, Wolfgang Koch, Rolf Meyer, H. Kriegeskotten-Thiede.

Für die neue SCUG-Judoabteilungsleitung unter Diethard Schönherr war dies ein schwerer Schlag, denn mit dem Weggang von Hans Strobl gingen auch fast die Hälfte der Mitglieder. 1975 war demnach die Mitgliederzahl auf 199 Mitglieder geschrumpft. Dennoch mußte der Trainingsbetrieb weitergehen. Die ersten Trainer, die von der Abteilungsleitung neu verpflichtet wurden waren: Harald BereiterHahn, Dieter Liebe, Rolf Meyer und Lutz Meier-Staude. Es waren alles keine Danträger oder Übungsleiter, sondern motivierte Judoka aus der Abteilung. Trotzdem leisteten sie gute Arbeit, die sich im Ansteigen der Mitgliederzahlen ausdrückte. Zusätzlich konnte die SCUG-Judoabteilung Franz Birkner vom TSV Großhadern als Trainer verpflichten. Er war bereits damals schon Danträger, Prüfer und Übungsleiter.

1975
Chronik_1975

Gründung der Judoabteilung

1974 trennten sich die Judoka endgültig von der Jiu-Jitsu-Abteilung. Dies war der Beginn der eigenständigen Judoabteilung. Die Leitung einer solch großen Abteilung brachte die Funktionäre zunächst in Schwierigkeiten. Der frischgebackene Abteilungsvorstand Hans Strobl und sein Team (Probst, Merkl, Koch, Bereiter-Hahn, Eichhorn) hatten keine Erfahrung auf diesem Gebiet.

Außerdem fehlte es an qualifizierten Trainern. Hans Strobl meisterte die Aufgabe selbst, in dem er den Judokas das zeigte, was er kurz zuvor woanders gelernt hatte.Er hatte damals keinen Dan-Grad und keinen Übungsleiterschein, er war nur begeistert von deinem Sport.

Ganz hilfreich war hier Paul Barth, der Olympiadritte 1972, der Hans Strobl mit Rat und Tat zur Seite stand. Verbindungen waren es, die Strobl auszeichneten. So schaffte er in diesem Jahr die Sensation. Der erste europäische Judoweltmeister, der Holländer Anton Geesink war Gast bei der SCUG-Judoabteilung!! Er ist zu seinen Lebzeiten schon ein Judodenkmal geworden, weil er der erste Europäer war, der damals die Phallanx der Japaner durchbrechen konnte und 1964 in Tokio Olympiasieger wurde.

Neben der „Elterngruppe“, die donnerstags im Dojo der Kerschensteinerschule trainierte, hatte sich mittlerweile eine zweite Erwachsenengruppe etabliert. Trainer war Harald Bereiter-Hahn. Die Gruppe trainierte zunächst im Gymnastiksaal der Kirchenschule. Während die Donnerstagsgruppe eine reine Freizeit- und Breitensportgruppe war, trainierte man in der Freitagsgruppe leistungsbezogener, da hier auch einige ehemalige Kämpfer waren, die sich noch „austoben“ wollten. Die Donnerstagsgruppe wurde bis heute von den Trainern Hans Strobl, Dieter Liebe, Rolf Meyer, Jörg Heine und Franz Fehr geleitet; die Freitags,- spätere Dienstagsgruppe von Harald Bereiter-Hahn, Lutz Meier-Staude, Peter Bauer und Michael Baumbauer.

1974
Chronik_1974_Anton-Geesink

1973 wurde den SCUG-Judoka in der Kirchenschule eine zweite Halle zugewiesen. Bereits nach drei Monaten trainierten hier 60 Judoka.

1973

1972 hatte die Abteilung bereits 200 Mitglieder. Das war jetzt wirklich ein Argument für die Neuanschaffung von Judomatten. Finanziell unterstützt wurden die Judoka dabei von der Gemeinde Unterpfaffenhofen, dem Landkreis, dem Landessportverband und privaten Spendern.

In diesem Jahr durften die SCUG Judoka auch zum erstenmal den Gymnastikraum der Kerschenschule mitbenutzen. Um das ständige Auf- und Abbauen der Matten zu vermeiden, bot Hans Strobl der Schule an, die Matten mit zu benutzen. Lehrer und Kinder waren begeistert, und so konnten die Matten künftig liegen bleiben. Strobl verstand es, die Eltern dieser Kinder ebenfalls zu motivieren, und es entstand eine „Elterngruppe“.

1972
1972 - Die Elterngruppe

Während man anderswo in Oberbayern schon lange Judo betrieb, wurde im Landkreis Fürstenfeldbruck erst 1971 mit dem Judosport begonnen. Es war die Jiu-Jitsu-Abteilung des SC Unterpfaffenhofen-Germering, die im Landkreis den Anfang machte. Mitbegründer und Leiter dieser Abteilung war Hans Strobl. Er gründete am 6.9.1971 eine Judogruppe innerhalb der Jiu Jitsu-Abteilung, machte Judo zunächst in Germering populär, und tat später auch sehr viel für den Judosport in ganz Bayern. Zu Beginn trainierte die ganze Judogruppe, die zunächst nur aus Kindern bestand, auf einer 5x5m Matte. Sie war der Privatbesitz von Georg Rascher.

Die Judogruppe hatte bereits nach kurzer Zeit hohe Zuwachsraten zu verzeichnen. Die Matte reichte nicht mehr aus. Um wenigstens einigermaßen Platz zu haben stellten Bürgermeister Bay und Rektor Ritschel noch drei Turnläufer aus Gummi zu Verfügung.

1971
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